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Glaubwürdiger Zeuge werden 

Patrick Holzinger, Seminarist des Wiener PriesterseminarsMein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Propädeutikum: Start in Linz

Einführungswoche ab 8. September 2015

Die Einführungsjahr für alle österreichischen Priesterseminaristen startet nächste Woche in Linz. Bisher war das Propädeutikum im Canisiusheim Centrum Horn untergebracht.

 

Die Übersiedlung ins Linzer Priesterseminar ist notwendig geworden, da das Canisiusheim – ursprünglich als Studentenheim für 150 Bewohner konzipiert – aus Kostengründen mit Ende August geschlossen wurde. 


Zwei Rektoren für Propädeutikum

Rektor Dr. Erwin NeumayrMag. Michael Münzner

Derzeit verzeichne man 14 Anmeldungen zum Propädeutikum, teilte der leitende Rektor, Erwin Neumayer, auf Anfrage mit. Im Juni hatten zwölf künftige Priesterseminaristen ihr Propädeutikum noch in Horn beendet. Die Leitung des Propädeutikums werden auch nach der Übersiedlung die beiden bisherigen Rektoren Erwin Neumayer und Michael Münzner innehaben.

Wie der St. Pöltner Bischofsvikar und langjährige Rektor des Propädeutikums im Canisiusheim, Prälat Franz Schrittwieser, in einem Interview in der Zeitschrift "miteinander" betont, sei das Vorbereitungsjahr "weniger als klassisches Bildungsjahr gedacht als vielmehr als spirituelles Jahr, das der Auseinandersetzung mit der eigenen Berufung dienen sollte". Es gehe in erster Linie um die persönliche Reifung der Kandidaten: "Und das ist immer noch zeitgemäß, ich würde sogar sagen wichtiger denn je."

Das bereits vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) vorgeschlagene Einführungsjahr wurde in Österreich erst im Jahr 2000 eingeführt und seither weiterentwickelt. Feststellbar sei seither eine Veränderung unter den Kandidaten: "Viele kommen nicht mehr aus klassisch-katholischem Elternhaus und kirchlicher Sozialisation, sondern das Propädeutikum ist für sie die erste Phase, in der sie sich ernsthaft und tief mit sich und ihrem Glauben auseinandersetzen", so Schrittwieser.

 

Auch würden sich immer mehr Menschen fortgeschrittenen Alters anmelden, andere wiederum kämen aus spirituellen Gemeinschaften, ergänzte in dem Interview der Linzer Bischofsvikar und Regens des Linzer Priesterseminars, Johann Hintermaier. "Diese Kandidaten sind oft verunsichert, suchen Halt, Geborgenheit in der Gruppe und klare Antworten." Problematisch werde es, wenn diese Kandidaten in Folge "innerlich verhärten, sich abkapseln gegen die Welt und letztlich auch gegen die Vielfalt, die das Katholische in der Kirche ausmacht", so Hintermaier.

 

"Priester muss kein Manager sein"

Regens Dr. Johann Hintermaier Selbstkritisch räumten Schrittwieser und Hintermaier schließlich ein, dass in der Priesterausbildung heute vor allem Leitungsqualitäten gefördert würden. Wo sich Pfarrstrukturen wandeln, brauche es neue Kompetenzen in der Leitung größerer Einheiten - dem jedoch seien nicht alle Kandidaten gewachsen; und die Qualität eines Priesters dürfe sich nicht nur darin messen lassen, ob er diese Kompetenzen mitbringt: "Ein guter Priester muss nicht zugleich ein guter Manager sein", so Hintermaier. Leistung dürfe "nicht zum dominierenden Kriterium für Berufung" werden.

In Österreich werden nach "Kathpress" bisher vorliegenden Angaben in diesem Jahr zumindest 27 Männer zu katholischen Priestern geweiht. Von den Neupriestern kommen 15 aus Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften, 12 sind Diözesanpriester. Durch Priesterweihen in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres könnte sich die Zahl bis Dezember aber noch erhöhen. Insgesamt leben und wirken in Österreich rund 4.000 katholische Priester. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Priesterweihen heuer gleich geblieben.

 

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