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Projekte & Initiativen
IMpulsLEBEN
Citypastoralprojekt der Salvatorianerinnen
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IMpulsLEBEN

Citypastoralprojekt der Salvatorianerinnen

IMpulsLEBEN ist ein Projekt für junge Erwachsene, das großzügig vom Canisiuswerk unterstützt und von Salvatorianerinnen geleitet wird. Für junge Leute und gemeinsam mit ihnen schaffen wir Räume, in denen sie spirituelle Erfahrungen machen können, über Fragen des Lebens und Glaubens nachdenken und sich engagieren. In Wien finden regelmäßig Angebote wie Evening-Prayer und Gesprächsabende statt. Überregionale Kurse sind etwa ein spiritueller Pilgerweg auf den Spuren des Franziskus oder Exerzitien. Sehr beliebt sind auch spirituell-psychologische Wochen, etwa Entscheidungskurse, die helfen wollen, tragfähige und im Glauben verankerte Entscheidungen zu treffen.

Für viele ist IMpulsLEBEN ein kirchlicher Raum geworden, in dem sie tiefer dem lebendigen Gott, sich selbst und anderen Menschen begegnen– und dies mit Herz, Hand und Verstand. Am besten vermitteln die Echos junger Leute, wie Ihre Spende wirkt:

  • IMpulsLEBEN bedeutet für mich, den eigenen Glauben zu vertiefen und zu hinterfragen – mitten im Alltag, in Gebet und draußen in der Natur!
  • Auf der Suche nach Antworten abseits des Mainstreams habe ich hier einen offenen und lebendigen Ort gefunden, wo junge Erwachsene gemeinsam beten, diskutieren und sich engagieren.
  • In jedem Begleitgespräch habe ich erfahren, dass (in) mir ein Licht aufgegangen ist, dass sich ein Stück Horizont geweitet hat. Vor allem aber habe ich die Zusage mitgenommen, dass der lebendige Gott meinen Weg mit mir geht.

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

Sr. Dr. Melanie Wolfers SDS

 

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www.impulsleben.at

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Propädeutikum: Start in Linz

Einführungswoche ab 8. September 2015

Die Einführungsjahr für alle österreichischen Priesterseminaristen startet nächste Woche in Linz. Bisher war das Propädeutikum im Canisiusheim Centrum Horn untergebracht.

 

Die Übersiedlung ins Linzer Priesterseminar ist notwendig geworden, da das Canisiusheim – ursprünglich als Studentenheim für 150 Bewohner konzipiert – aus Kostengründen mit Ende August geschlossen wurde. 


Zwei Rektoren für Propädeutikum

Rektor Dr. Erwin NeumayrMag. Michael Münzner

Derzeit verzeichne man 14 Anmeldungen zum Propädeutikum, teilte der leitende Rektor, Erwin Neumayer, auf Anfrage mit. Im Juni hatten zwölf künftige Priesterseminaristen ihr Propädeutikum noch in Horn beendet. Die Leitung des Propädeutikums werden auch nach der Übersiedlung die beiden bisherigen Rektoren Erwin Neumayer und Michael Münzner innehaben.

Wie der St. Pöltner Bischofsvikar und langjährige Rektor des Propädeutikums im Canisiusheim, Prälat Franz Schrittwieser, in einem Interview in der Zeitschrift "miteinander" betont, sei das Vorbereitungsjahr "weniger als klassisches Bildungsjahr gedacht als vielmehr als spirituelles Jahr, das der Auseinandersetzung mit der eigenen Berufung dienen sollte". Es gehe in erster Linie um die persönliche Reifung der Kandidaten: "Und das ist immer noch zeitgemäß, ich würde sogar sagen wichtiger denn je."

Das bereits vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) vorgeschlagene Einführungsjahr wurde in Österreich erst im Jahr 2000 eingeführt und seither weiterentwickelt. Feststellbar sei seither eine Veränderung unter den Kandidaten: "Viele kommen nicht mehr aus klassisch-katholischem Elternhaus und kirchlicher Sozialisation, sondern das Propädeutikum ist für sie die erste Phase, in der sie sich ernsthaft und tief mit sich und ihrem Glauben auseinandersetzen", so Schrittwieser.

 

Auch würden sich immer mehr Menschen fortgeschrittenen Alters anmelden, andere wiederum kämen aus spirituellen Gemeinschaften, ergänzte in dem Interview der Linzer Bischofsvikar und Regens des Linzer Priesterseminars, Johann Hintermaier. "Diese Kandidaten sind oft verunsichert, suchen Halt, Geborgenheit in der Gruppe und klare Antworten." Problematisch werde es, wenn diese Kandidaten in Folge "innerlich verhärten, sich abkapseln gegen die Welt und letztlich auch gegen die Vielfalt, die das Katholische in der Kirche ausmacht", so Hintermaier.

 

"Priester muss kein Manager sein"

Regens Dr. Johann Hintermaier Selbstkritisch räumten Schrittwieser und Hintermaier schließlich ein, dass in der Priesterausbildung heute vor allem Leitungsqualitäten gefördert würden. Wo sich Pfarrstrukturen wandeln, brauche es neue Kompetenzen in der Leitung größerer Einheiten - dem jedoch seien nicht alle Kandidaten gewachsen; und die Qualität eines Priesters dürfe sich nicht nur darin messen lassen, ob er diese Kompetenzen mitbringt: "Ein guter Priester muss nicht zugleich ein guter Manager sein", so Hintermaier. Leistung dürfe "nicht zum dominierenden Kriterium für Berufung" werden.

In Österreich werden nach "Kathpress" bisher vorliegenden Angaben in diesem Jahr zumindest 27 Männer zu katholischen Priestern geweiht. Von den Neupriestern kommen 15 aus Orden und ordensähnlichen Gemeinschaften, 12 sind Diözesanpriester. Durch Priesterweihen in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres könnte sich die Zahl bis Dezember aber noch erhöhen. Insgesamt leben und wirken in Österreich rund 4.000 katholische Priester. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Priesterweihen heuer gleich geblieben.

 

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