Donnerstag 18. Januar 2018
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Glaubwürdiger Zeuge werden 

Patrick Holzinger, Seminarist des Wiener PriesterseminarsMein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Canisiuswerk: "Fest der Berufung"

Gemeinsam Berufungen feiern

Das Canisiuswerk lud Menschen verschie- densten Berufungshintergrunds am 16.9. zum „Fest der Berufung“ in den Stephansdom. Über 400 Mitfeiernde folgten der Einladung.

Fest der Berufung 2015,7 Neupriester folgten der Einladung
Fest der Berufung 2015, Berufungszeugnis
Fest der Berufung 2015, Agape
Fest der Berufung 2015, Agape

Im „Jahr der Orden“ lag der Fokus auf der Mitwirkung zahlreicher Ordensmitglieder, die mit ihrer besonderen Lebensform ein Beispiel geben, wie Berufung dazu führt, „sich selbst loslassen, … um unserem Leben in Jesus Christus seine Mitte zu geben“ (Papst Franziskus, Botschaft zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen 2015).

 

Vielfalt der Berufungen

Über 400 Mitfeiernde, die ihre persönliche Berufung in der Arbeit am Aufbau des Reiches Gottes sehen, versammelten sich zum feierlichen Gottesdienst: (Neu-)Priester, Ordenschristen, Diakone, Mitglieder von Säkularinstituten, Pastoralassistent/innen, Religionslehrer/innen, Ausbildende, neu in den Dienst Tretende und Pfarrmitarbeiter/innen. Der Einladung folgten u. a. auch die Repräsentanten der Ordensgemeinschaften Österreichs, Sr. Beatrix Mayrhofer und Abtpräses Christian Haidinger, der Regens des Wiener Priesterseminars Richard Tatzreiter, der Bischofsvikar für die Orden der Erzdiözese Wien, P. Michael Zacherl, sowie die Ausbildungsleiter der Laientheologen und Diakone.

 

Die Begrüßung im Namen des Canisiuswerkes nahm dessen geschäftsführender Vizepräsident, Prälat Franz Schrittwieser, vor, der von „Berufung als dem persönlichen Ruf Gottes zu einem Leben in der Spur Jesu“ sprach. Den Festgottesdienst leitete Mag. Günther Schreiber, im vergangenen Juni zum Priester der Erzdiözese Wien geweiht. Weitere sechs Neupriester des heurigen Jahres aus Wien und Niederösterreich, darunter zwei weitere ehemalige Seminaristen des Wiener Priesterseminars sowie vier Ordenspriester, zwei aus dem Stift Heiligenkreuz, ein Jesuit sowie ein Mitglied der St. Johannes Gemeinschaft in Marchegg, konzelebrierten.

 

Normal und doch besonders 

Im Rahmen des Gottesdienstes kamen Gläubige mit unterschiedlichem Berufungshintergrund zu Wort, um Zeugnis von ihrem persönlichen Berufungsweg zu geben. „Berufung ist einerseits etwas ,Normales‘, das jedem Christen, jeder Christin in der Taufberufung geschenkt ist, andererseits aber auch etwas ganz Besonderes“, etwas, das uns einlädt, „auf individuelle Weise auf den Ruf Gottes zu antworten“ und „persönliche Talente und Begabungen für den Dienst an Gott und den Menschen einzusetzen“.

 

Als Zeichen für ihre Sendung am Beginn des Arbeitsjahres bzw. ihres Dienstes erhielt stellvertretend ein/e Vertreter/in der verschiedenen Beruf(ung)sgruppen eine brennende Kerze überreicht. In seinen Dankesworten wies Generalsekretär Kurt Schmidl auf die Unterstützung des Canisiuswerkes durch viele Spenderinnen und Förderer hin, die die Arbeit des Werkes für Berufungen erst ermöglichen.

 

Zum Abschluss der Feier spendeten die Neupriester den feierlichen Primizsegen. Zahlreiche Mitfeiernde nützten die Gelegenheit zu Gespräch und Begegnung im Quo vadis?, dem von Canisiuswerk und Ordensgemeinschaften betriebenen Begegnungs- und Berufungszentrum am Stephansplatz.

 

Canisiuswerk fördert Berufungen

Das Canisiuswerk, ein Institut der Österreichischen Bischofskonferenz, fördert geistliche und kirchliche Berufungen in Österreich durch Information, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit, u. a. durch die Herausgabe der Zeitschrift „miteinander“. Es ist Impulsgeber für die Berufungspastoral auf nationaler und diözesaner Ebene. Zusätzlich vergibt es Stipendien für Menschen auf dem Weg zu einem geistlichen Beruf und Förderungen für Berufungspastoralprojekte.

 

Mehr zu Arbeit, Projekten & Fördermöglichkeiten von Berufungen

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CANISIUSWERK

Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6
1010 Wien

Telefon: +43 1 512 51 07
Fax: +43 1 512 51 07 - 12
E-Mail: office@canisius.at
Darstellung:
http://www.canisius.at/