Mittwoch 17. Januar 2018
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Jan.
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Projekte & Initiativen
Einkehrtage für Firmlinge
KIM - Jugendbewegung für Berufungen
Ihre Spende wirkt!
Projekte & Initiativen
Einkehrtage für Firmlinge
KIM - Jugendbewegung für Berufungen

Ihre Spende wirkt!

Mit KIM die eigene Berufung finden 

KIM (Kreis junger Missionare) ist eine Jugendbewegung der katholischen Kirche, die junge Menschen bei der Suche nach ihrer Lebensberufung unterstützt. Deshalb veranstaltet KIM in Vorarlberg, Tirol und Oberösterreich Einkehrtage und -wochen für Jugendliche. Ins KIM-Zentrum nach Weibern kommen jährlich über 900 Firmlinge zu meist zweitägigen spirituellen Einkehrtagen. 

Bei den Gesprächen steht die Frage, was Gott mit jedem Einzelnen von ihnen vorhat, worin die eigene Berufung liegt, im Mittelpunkt. Ermutigend für viele wirken dabei persönliche Berufungszeugnisse mit Phasen der Anfechtung, aber auch Zeiten brennender Begeisterung.

Diese Impulse veranlassen einen Teil der Jugendlichen, sich aktiv in ihrer Pfarre einzubringen. So besteht die Chance in einen kirchlichen Beruf hineinwachsen zu können. Einige haben ihre Berufung als Pastoralassistenten, einige als Ordensschwestern und etliche auch als Priester entdeckt und verwirklicht.

Jugendliche, die selbst nicht die vollen Kosten von Aufenthalt und Einkehrtagen leisten können, wird durch Ihre Spende die Teilnehme an Einkehrtagen ermöglicht. Ihre Spende wirkt also! 

KIM-Seelsorger P. Siegi Mitteregger

Nähere Informationen, mehr Fotos

www.kim-bewegung.at

Danke, BV Franz Schrittwieser!

50 Priesterjahre in der Spur Jesu

Heute feiert unser Vizepräsident Bischofsvikar Franz Schrittwieser sein Goldenes Priesterjubiläum und demnächst 75. Geburtstag. Danke & Gottes Segen!

 

Jubilar Bischofsvikar Franz Schrittwieser

Das Thema Berufung begleitet Franz Schrittwieser auf Schritt und Tritt: So kommen gleich sieben Priester und sechs Ordensfrauen aus seiner Heimatpfarre Purgstall/Erlauf. Darüber hinaus prägte Schrittwieser eine ganze Generation an Priestern, Pastoralassistenten und Führungskräften in der Diözese St. Pölten und weit darüber hinaus. Insgesamt unterstützte er Hunderte Priester, Ordensleute und weitere kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ob im Propädeutikum in Horn oder als Regens des St. Pöltner Priesterseminares.
 
Freude an Schöpfung und Mitmensch
Sein Weg erschien seit Jugendzeit an wie vorgezeichnet: Kleines Seminar, dann Priesterseminar und danach meist die Tätigkeit in einer Pfarre. So stringent verlaufen Biografien heute kaum mehr, weiß Prälat Schrittwieser – weder bei geistlichen Berufungen noch bei anderen wichtigen Lebensentscheidungen wie Ehe oder Familie. Rückblickend zieht Schrittwieser, der in der Diözese als Bischofsvikar u. a. für die Caritas, die Gefangenen-, Notfall-, Krankenhaus- bis hin zur Migrantenseelsorge zuständig ist, jedenfalls eine durchwegs positive Bilanz: „Es war lohnend, Priester zu werden“ – und erfüllend sei es auch heute, nach 50 Jahren, noch.

Wer immer sich für einen geistlichen Beruf interessiert, dem gibt Schrittwieser als wichtigsten Rat mit auf den Weg: „Sei lebensfroh, habe Freude an der Welt, am Leben, an der Schöpfung und am Mitmenschen“. Hinzu müsse noch eine Begeisterung für Jesu und sein Anliegen vorhanden sein – wenngleich Jesu radikaler Weg auch herausfordernd sein könne. Außerdem bedürfe es einer Verwurzelung in der Kirche. Am meisten fasziniere ihn im Priesteramt das Leben „in der Spur Jesu“, so Schrittwieser. Er habe selbst viele Menschen auf ihrem Weg in diese Spur hin begleitet und darin Sinn erfahren. Auch seien daraus starke, tiefe Beziehungen erwachsen – Beziehungen, die auch trugen, als es ihm selbst im Zuge einer schweren Erkrankung schlecht ging.

Aufbruchsstimmung ist da
Blickt er auf den Zustand „seiner“ Kirche, so ist sein Befund alles andere als negativ: „Die Kirche ändert sich derzeit grundlegend“. Dabei träume er von einem „neuen Pfingsten“ für die Kirche und in der Kirche – er kenne schließlich die Zeiten des Aufbruchs nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Damals konnte er selbst mit dem Rückenwind des Konzils am Aufbau der Pfarre Krems-St. Paul mitwirken. Er habe den Eindruck, dieses neue Pfingsten sei in Ansätzen schon da: Vielerorts würde er Aufbrüche in Pfarrgemeinden verspüren, auch das Engagement unzähliger Ehrenamtlicher stimme ihn optimistisch.

Der Bischofsvikar weiß gerade in Zeiten des Priestermangels: „Jede und jeder Getaufte und Gefirmte hat Verantwortung für und in der Kirche.“ Mit Papst Franziskus sei ein weiterer Aufbruch da, der die Kernaufgabe der Christen verwirkliche, zu den Schwachen zu gehen. Kirche müsse Heimat geben und offen sein – dies gelte insbesondere im Blick auf Flüchtlinge, so Schrittwieser. Er warnt daher auch ausdrücklich davor, dass sich Pfarren ins Spirituelle bzw. in die Liturgie zurückziehen; es brauche auch die Diakonie, also den Dienst am Nächsten. Dort bewähre sich das, was im Gottesdienst gefeiert werde.

Jung im Herzen
Schrittwieser feiert im Herbst seinen bereits 75. Geburtstag, doch seine Visionen sind modern. Wenn die Kirche in sich jung sei, dann werde das auch Jugendliche ansprechen. Jugendliche hätten viele Lebensfragen, in Solidarität und Nächstenliebe würden sie gelebtes Christentum vorfinden. Da sehe er ebenfalls schon gute Ansätze: die beliebten Jugend-Taizé-Gebete, der Schwung der youngCaritas, die vielen Angebote der kirchlichen Jugendhäuser, die Jugendwallfahrten oder die Reisen zu „heiligen Orten“ wie Assisi oder ins Heilige Land. Er reist selber gerne, wohl auch aus dem Motiv heraus, „dass wir ein Leben lang unterwegs sind – eben in der Spur Jesu“, so Schrittwieser.

 

Am 28. Juni lädt die Pfarre Purgstall um 10 Uhr zu einem großen Festgottesdienst anlässlich des Jubiläumsjahres des beliebten Bischofsvikars: 50 Jahre Priesterweihe und 75. Geburtstag.

 

Zur Homepage der Pfarre Purgstall
  

Foto: Franz Schrittwieder hofft auf ein neues Pfingsten für die Kirche. Im Bild ist der Heilige Geist zu sehen (Symbol des Besuchs von Papst Johannes Paul II. in St. Pölten im Jahr 1998).

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