Sonntag 19. November 2017
Militärdiözese
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Fronleichnam im Camp Butmir

Kirche als Heimat erfahrbar machen

Am Sonntag nach Fronleichnam wurde im EUFOR Camp Butmir in Sarajevo das Fronleichnamsfest nachgefeiert.

Fronleichnamsprozesseion im EUFOR Camp Butmir in Sarajevo

Am Sonntag nach Fronleichnam wurde im EUFOR Camp Butmir in Sarajevo das Fronleichnamsfest nachgefeiert. Die kleine Prozession führte von der bescheidenen Campkapelle in die Nähe der Ö-Bar (Österreich(er) Bar), in welche nach dem Gottesdienst zum Pfarrkaffee und zum anschließenden Frühschoppen mit Grillerei geladen wurde. Wenn es auch eine kleine Prozession mit nur einem einzigen Altar war, so wurde dieser – so gut es im Auslandseinsatz möglich ist – doch festlich geschmückt. Sogar ein kleiner Blumenteppich wurde von Helfern und Militärpfarrer Alexander Wessely gelegt, der Prozessionsweg mit Zweigen geschmückt, die Monstranz mit einem Blumenkranz verziert. Die Texte waren sorgfältig ausgewählt.

 

Gerade im Auslandseinsatz ist es wichtig, dass Kirche Heimat vermittelt. Und so kamen viele beim anschließenden Pfarrkaffee ins Gespräch: darüber, wie es zuhause ist, Feste zu feiern, wie zuhause Fronleichnam begangen wird; dass man schon lange bei keiner Prozession mehr gewesen sei, dass man aber gerade bei dieser schlichten Prozession im Auslandseinsatz wieder erkannt habe, wie schön Kirche sein kann …

 

Fronleichnamsprozesseion im EUFOR Camp Butmir in Sarajevo

 

Einige, die einen Tag zuvor auch beim Papstbesuch von Papst Franziskus im Stadion von Sarajevo dabei waren, stellten schließlich fest: Egal, ob viele zusammenkommen wie im Stadion, um mit dem Heiligen Vater Messe zu feiern, oder ob sich nur eine kleine Gruppe in der Campkapelle zum Gebet oder Gottesdienst versammelt, der gefeierte Glaube sei ihnen eine wichtige Stütze im Einsatz fernab der Heimat.

 

Wenn auch im Moment nicht alle Missionen des Bundesheeres im Ausland permanent mit Militärseelsorgern besetzt sind, so sind zumindest zu den geprägten Zeiten und Festen Militärpfarrer und Militärdiakone bei den Soldatinnen und Soldaten. Vielleicht fühlt sich durch diese ganz konkrete, einfache Art der Pastoral der eine oder andere Priester angesprochen, es zu wagen, für ein paar Monate Soldaten in den Einsatzgebieten zu betreuen und zu begleiten: auf diese Weise das Evangelium zu verkünden.

Alexander M. Wessely

Friedenstaube

O Herr,

mach mich zu einem

Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe,

wo man hasst;
dass ich verzeihe,

wo man beleidigt;
dass ich verbinde,

wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage,

wo der Irrtum herrscht;
dass ich den Glauben bringe,

wo der Zweifel drückt;
dass ich die Hoffnung wecke,

wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde,

wo die Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe,

wo der Kummer wohnt.

CANISIUSWERK

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