| 1918 |
gründet der Wiener Schuldirektor
Josef Moser mit einer kleinen Gruppe von Männern und Frauen das "Canisiuswerk
zur Heranbildung katholischer Priester". Formal ein Verein, soll
es über den Priesterberuf informieren, bedürftigen Priesterstudenten
materielle Unterstützung gewähren. Aber es geht um viel mehr.
Denn Moser bedrängte schon seit Jahren die seelsorgliche Not
in den übergroßen Wiener Stadtpfarren mit bis zu 75.000
Katholiken. Weitblickende hegen Befürchtungen, dass es mit einem
Friedensschluss allein noch lange nicht getan sein wird. Aufbauarbeit
ist notwendig. So steht hinter dem Anliegen, Priester auszubilden,
die Erkenntnis, dass es gut ausgebildete Führungskräfte
braucht, die ihrerseits die Menschen zu einem vertieften christlichen
Leben anleiten können. Da man nicht solange warten kann, bis
die ersten Seminaristen dafür ausgebildet und geweiht sind, beginnen
sehr rasch breit gestreute volksbildnerisch-missionarische Aktionen.
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| 1922 |
erscheint erstmals die Zeitschrift "Quatemberstimmen" |
| 1926 |
expandiert das Canisiuswerk durch große Jahreshauptversammlungen,
Predigtreihen, Volksmissionen und Fortbildungsveranstaltungen. Zweigvereine
werden in Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt und ein Jahr später in München,
Prag, Budapest, Laibach, Warschau und Zürich gegründet. |
| 1927 |
werden die "Quatemberstimmen" in "Volksseele"
umbenannt |
| 1931 |
Tod Josef Mosers am 13. November, Beisetzung auf dem Hernalser Friedhof
in Wien |
| 1933 |
wird die noch von Moser begonnene Herz-Jesu-Sühne-Kirche in Wien-Hernals
geweiht |
| 1939 |
wird das Canisiuswerk in allen österreichischen Diözesen zum "Bischöflichen
Werk" erhoben. Die Volksseele kann nicht mehr hergestellt werden,
der geschäftsführende Vizepräsident wird von den Nazis verhaftet.
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| 1945 |
wird das Canisiuswerk dem "Päpstlichen Werk für geistliche
Berufe" als Filialwerk eingegliedert |
| 1946 |
erscheint die Volksseele wieder |
| 1959 |
Einweihung des vom Canisiuswerk erbauten "Interdiözesanen Seminars
für Priester-Spätberufe" in Horn, NÖ |
| 1967 |
Umbenennung der "Volksseele" in "Miteinander" |
| 1970 |
beschließt die Bischofskonferenz, das bisher als Verein konstituierte
Canisiuswerk als "Kirchliches Institut" zu errichten und
in allen Diözesen Diözesandirektoren zu ernennen |
| 1987 |
Anläßlich der Pfarrgemeinderatswahlen gibt es erstmals in vielen
Pfarren Verantwortliche für den Fachbereich "Geistliche Berufe"
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| 1991 |
Das Canisiusheim in Horn wird umgestaltet und renoviert. Eine Informationsoffensive
in den Medien soll den Menschen das Bild der Priester- und Ordensberufe
näherbringen. |
| 1994 |
Aufbau eines europaweiten Netzwerks der Berufungspastoral |
| 1997 |
Europäischer Kongress zur Berufungspastoral |
| 1998 |
80 Jahre Canisiuswerk. Es zählt ca. 45.000 Förderer und unterstützt
19 Seminare. Insgesamt wurden 2.531 unterstützte Studenten zu Priestern
geweiht. |
| 1999 |
Renovierung des zweiten Trakts des Canisiusheims. |
| 2000 |
Im Canisiusheim findet erstmals ein Vorbereitungsjahr für alle
österr. Priesteramtskandidaten ("Propädeutikum")
statt. |
| 2002 |
Jahr der Berufungen - "sinnvoll leben. berufen. engagiert." |
| 2004 |
Symposion im Rahmen des mitteleuropäischen Katholikentags in
Wien. |
| 2005 |
"MITEINANDER" erhält ein völlig neu gestaltetes
Layout. Auch der Internetauftritt wird erneuert. |
| 2008 |
Anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums wird das Informationspaket
"Quo Vadis" samt website www.quovadis.or.at
präsentiert. |
| 2009 |
Das Canisiuswerk wird Rechtsnachfolger des "Kirchlichen Instituts
Canisiusheim - Interdiözesanes Seminar für Priester-Spätberufe"
und übernimmt die Leitung des nunmehr in "Canisiusheim Centrum
Horn" umbenannten Hauses. Erneuerung der website www.miteinander.at. |
| 2010 |
Der Internetauftritt www.canisius.at
wird erneuert. Zwischen Ostern und Pfingsten finden österreichweit
Schwerpunktaktionen zu den Themen "Priester" und "Ordensleben"
statt. |
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