Freitag 24. November 2017
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Glaubwürdiger Zeuge werden 

Patrick Holzinger, Seminarist des Wiener PriesterseminarsMein Name ist Patrick Holzinger, ich bin zwanzig Jahre alt und im zweiten Semester des Studiums der katholischen Fachtheologie an der Universität Wien sowie Seminarist am Erzbischöflichen Priesterseminar Wien. Vor etwa einem Jahr habe ich schon einmal einen Bericht für das „miteinander“ geschrieben – damals kurz nach meiner Aufnahme ins Priesterseminar und meiner „Entsendung“ ins Propädeutikum nach Horn. 

Nun ist mehr als ein Jahr vergangen und ich blicke zurück auf diese vergangene Zeit in Horn sowie auf meine gegenwärtige Situation als Seminarist und Student. Das Jahr im Propädeutikum war eine sehr fruchtbringende Zeit; die Kurse mit den verschiedenen Referenten bildeten die Grundlage für das kommende Studium; der Höhepunkt des Jahres – die fünfwöchige Reise nach Israel – war für uns alle ein großes Erlebnis. 

Nun, nach Absolvierung des Jahres in Horn, blicke ich auf das, was vor mir liegt: das fünfjährige Studium der Theologie. Schon seit mehreren Jahren gilt mein großes Interesse dem Studium dessen, woran ich glaube. Ebenso erlebe ich als beinahe jüngstes Mitglied im Wiener Priesterseminar unter der beachtlichen Anzahl von etwa vierzig Alumnen, die Zeit in der Gemeinschaft als ein Lernfeld für die spätere Aufgabe als Priester. Der Umgang mit den Mitbrüdern bildet die Grundlage für den künftigen Umgang mit den Menschen in Pfarre und Gemeinde. 

So hoffe ich, dass ich mich mit jenen Talenten, die Gott mir gegeben hat, so einbringen kann, dass ich zu einem glaubwürdigen Zeugen und Mitarbeiter der Wahrheit werden kann inmitten der Welt, inmitten der Kirche.

Patrick Holzinger

Seminarist des Wiener Priesterseminars

Mutig auf Menschen zugehen

Designierter Weihbischof im Interview

Im Presse-Interview sieht der designierte Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer den Hauptgrund für den Priestermangel in einer „gewissen Glaubensnot“. Bischofsweihe: 9.7.

Designierter Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer 

Verständnis für den Dienst der Priester wecken

Aufgabe der Kirche sei es deshalb, „das Verständnis für den Dienst als Priester zu wecken und den Glauben in den Familien zu stärken“. Ein lebendiger Glaube in den Familien bringe auch mehr Berufungen hervor. „Wir müssen den Mut haben, auf die jungen Menschen zuzugehen und sie für geistliche Berufe anzusprechen“, so Hofer wörtlich. Er äußerte sich im Interview mit der Tageszeitung „Die Presse" (Ausgabe vom 2. Juni 2017).


Pfingstkongress
Lobende Worte fand Hofer für den Pfingstkongress der Lorettogemeinschaft, zu dem rund 7.000 Jugendliche dieser Tage nach Salzburg kommen: „Ich schätze den Pfingstkongress sehr. Da kommen Menschen mit so viel Glaubensfreude und erfahren, dass sie damit nicht allein sind. Das stärkt sie in ihrer Arbeit in den Gemeinden. Mittlerweile entstünden in immer mehr Pfarren Lorettogruppen, die sehr engagiert sind. Wo gebetet wird, entsteht viel Gutes.

Zölibat
Auf den Zölibat angesprochen meinte Hofer, dass die Ehelosigkeit der Priester ein großes Gut in der Kirche sei. Nachsatz: Das dürfen wir nicht aufgeben. Die Ehelosigkeit könne ein Impuls dafür sein, dass die Menschen spüren, dass es auch eine andere Dimension als unsere irdische Welt gibt.

Freilich solle man auch über die Priesterweihe verheirateter Männer nachdenken. Nachdenken soll man. Mir ist die Gemeinschaft mit dem Papst in dieser Frage sehr wichtig, so der neue Weihbischof: Ich möchte dem Heiligen Geist keinen Riegel vorschieben, er wird uns zeigen, in welche Richtung die Kirche gemeinsam gehen soll.

Gesprächsbedarf
Zum Umgang der Kirche mit wiederverheirateten Geschiedenen sagte Hofer wörtlich: Ich bin Papst Franziskus sehr dankbar, dass er die Diskussion darüber ermöglicht hat. Natürlich braucht es in dieser Frage einen allgemeinen Rahmen, aber vor allem Gespräche. Die betroffenen Menschen müssen spüren, dass es der Kirche ein Anliegen ist, ihre individuelle Situation zu verstehen. Die Kommunion dürfe niemandem verweigert werden, der darum bittet, aber wenn man die Situation eines Menschen kennt, sollte man sich um ein Gespräch bemühen und versuchen, die Dinge zu ordnen.

Auf Menschen zugehen und zuhören
In der persönlichen Zuwendung sieht Hofer ganz generell einen Schwerpunkt seines seelsorglichen Wirkens: Ich bin kein Mann der großen Worte. Mir ist das Zuhören sehr wichtig. Im direkten Gespräch kann man den Menschen die Positionen der Kirche erklären und ihnen einen Zugang zum Glauben ermöglichen.
Bischofsweihe 
Hansjörg Hofer wird am 9. Juli 2017 um 15.00 Uhr im Salzburger Dom durch Erzbischof Dr. Franz Lackner zum Bischof geweiht.   

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